9. November | 2011

Junges Schauspiel Ensemble München mit „Mala und Edek - Eine Geschichte aus Auschwitz“

 

Die Geschichte von Mala und Edek ist nicht erfunden. Der Brite Mark O’Conner hat sie nach Augenzeugenberichten aufgezeichnet. Das junge Schauspiel Ensemble München hat daraus ein einfühlsames Stück gemacht, mit zwei beeindruckenden Hauptdarstellern: Thomas Trüschler und Theresa Hanich. Die Inszenierung zeichnet das Schicksal von Mala und Edek in Spielszenen nach, die immer wieder gebrochen werden, um das Publikum daran zu erinnern, dass man sich in einem Theater befindet.

 

„Das war sinnfällig, den was hier erzählt wird, geht über das hinaus, was ein halbwegs sensibles Publikum ertragen kann“, schrieb die Kritik über die Münchner Premiere.Mala trägt die Häftlingsnummer 19880, Edek die Nummer 531. Die Zahlen sind auf der Stirn eingebrannt. Sie begegnen sich und sie verlieben sich ineinander. Es ist der Sommer 1942, der Ort ist das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.

 

Pressebericht Offenburger Tageblatt

 

 

 

„Mala und Edek“ steht unter der Schirmherrschaft von Dr. h. c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R. und wird gefördert vom Anne-Frank-Fonds Basel

 

Im Anschluss an das außergewöhnliche Theaterstück bestand Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen.