Viel vor: Vorbereitungen für eine Mobilitäts-App nehmen Fahrt auf

- 29.01.2020 - 

„Die beste Kenntnis von Gegebenheiten und Rahmenbedingungen haben stets die Menschen vor Ort“. Unter dieser Maxime trafen sich am vergangenen Donnerstag über 40 Personen zu einem Workshop in Offenburg.

Quelle: Mathias Kassel

Der Ortenaukreis und das Mobilitätsnetzwerk Ortenau arbeiten derzeit gemeinsam an der Konzeption zur Einführung einer Mobilitäts-App für die Region. Ziel ist es, entsprechend den jüngst vom Kreistag beschlossenen „Politischen Leitlinien zur Mobilität in der Ortenau“ die Nahmobilität weiter zu entwickeln und einen spürbaren Schritt hin zum umweltverträglichen Verkehr, insbesondere auch Pendlerverkehr, zu erreichen.

Die teilnehmenden Personen kamen aus den Bereichen Bürgerschaft, Politik, Wirtschaft, Verbände, Jugend, Senioren, Schulen, Behörden aus Friesenheim, Gengenbach, Offenburg und Zell am Harmersbach sowie regionale Mobilitätsanbieter und die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg. Sie erarbeiteten Anforderungen an die ideale Mobilitäts-App. Dabei stand der Kreativität nichts im Wege und auch der Spaß kam nicht zu kurz. So war es am Ende nicht überraschend, dass der Workshop von den Teilnehmenden nach vier Stunden Arbeit überaus positiv bewertet wurde.

Erste Ergebnisse

Als erste Ergebnisse ergaben sich die wichtigsten Funktionen der App:

  • Information über die Möglichkeit, Fahrräder zu transportieren
  • Echtzeit-Informationen zu Verkehrsmitteln (Auskunft)
  • Integration verschiedener Dienste (ÖPNV, Sharing-Dienste)
  • Mitfahrgelegenheit für Pendler
  • Anzeige hinsichtlich Barrierearmheit
  • Prepaid-Bezahlmöglichkeit

Daneben gab es eine Reihe von Eigenschaften, die als sehr wichtig erachtet wurden:

  • extrem einfache Bedienung
  • einfache Anmeldung
  • Barrierefreiheit

Eine detaillierte Aus- und Bewertung der Ergebnisse erfolgt nach den weiteren Beteiligungsworkshops.

 

Die nächsten finden in den kommenden Monaten in Neuried am 11.02.2020 und in Appenweier am 29.04.2020 statt, bei denen wiederum mehrere Städte und Gemeinden, Landkreis und TGO eingebunden werden. Als Ergebnis wird eine Ausarbeitung als Grundlage für die weiteren Schritte zur Realisierung der App vorliegen.