Große Freude

- 22.05.2020 - 

Kita-Anbau: Aufnahme von weiteren 44 Kindern möglich

 

Große Freude bei Erzieherinnen und Kindern in der katholischen Kindertagesstätte im Stadtteil und Familienzentrum am Mühlbach am Mühlbach: Nach rund einem Jahr Bauzeit ist ein Anbau an der Südwestseite des Bestandsgebäudes entstanden, der weitere Kapazitäten für die Aufnahme von 44 Kindern in drei zusätzlichen Gruppen schafft. Einziger Wermutstropfen: Die geplante feierliche Einweihung Anfang Mai mit OB Marco Steffens muss aufgrund der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Mit 24 Krippenplätzen für unter Dreijährige und 20 Plätze für Drei- bis Sechsjährige wurde die bestehende Kindertagesstätte um drei zusätzliche Gruppen – zwei für U-3-Kinder und eine für Ü-3-Kinder – erweitert. Die bereits bestandene Krippengruppe ist in den neuen Anbau umgezogen, sodass der Anbau für die Betreuung der Kleinsten genutzt wird. „Somit ist es den Krippengruppen möglich, vernetzt zu arbeiten und Synergieeffekte zu nutzen. Auch die Kinder genießen die Begegnungsmöglichkeiten sehr“, freut sich Kindergarten-Geschäftsführerin Carina Schmiederer. Weiter verfügt die Einrichtung heute über zwei Bistroräume mit einer neuen Industrieküche. „Die durch den Anbau ermöglichte pädagogische Küche gibt uns die Möglichkeit, den Kindern den fachgerechten Umgang mit Lebensmitteln auf Kinderhöhe näher zu bringen. Somit können wir ihnen einen Grundstein für eine gesunde Ernährung mitgeben“, ist Einrichtungsleiterin Nadja Reichert überzeugt.

 

Im Anbau wurden auch die für die Krippengruppen erforderlichen Sanitär- und Wickelbereiche, ein neues Leiterinnenbüro sowie ein Besprechungsraum und ein Behinderten-WC errichtet. „Der eingeschossige Anbau ohne Keller wurde in Mauerwerksbauweise mit einer Holz-Brettstapeldecke als Flachdachgebäude erstellt“, informiert der städtische Projektleiter Erwin Müller vom Fachbereich Hochbau, Grünflächen und Umweltschutz. Die um rund 550 Quadratmeter erweiterte Einrichtung verfüge über Fenster mit 3-fach-Verglasung und eine Fußbodenheizung, erklärt Müller. „Die Wärmeversorgung erfolgt über die bereits vorhandene Nahwärmeleitung aus der Heizzentrale des Schulzentrums Nordwest, geheizt wird mit Holzpellets“, ergänzt der Projektleiter.

Im Außenbereich bietet ein Krippenhof für Kinder von einem bis drei Jahren viele altersgerechte  Spielmöglichkeiten. Im Zuge des Anbaus wurde auch ein barrierefreier Eingang geschaffen. Rund 2,3 Millionen Euro investierte die Stadt in den Anbau, der mit 240000 Euro vom Land Baden-Württemberg bezuschusst wurde.