30 Jahre Wiedervereinigung - Offenburger Salmengespräch mit dem Architekten der Deutschen Einheit Wolfgang Schäuble

- 21.09.2020 - 

Diskussionsrunde mit mehrfach ausgezeichnetem Autor Ingo Schulze

Mit dem Salmengespräch erinnert die Stadt Offenburg an die Volksversammlung vom 12. September 1847. Mit den 13 Forderungen des Volkes proklamierten die Entschiedenen Freunde der Verfassung Deutschlands ersten freiheitlich demokratischen Grundrechtekatalog in Offenburg. Das diesjährige Salmengespräch findet situationsbedingt am Dienstag, 22. September um 19 Uhr im Salmen statt.

Quelle: Deutscher Bundestag - Achim Melde

 

Quelle: Foto: Gaby Gerster

 

 

 

Live Stream über Offenburger Youtube-Seit

 

Das Gespräch ist corona-bedingt bereits komplett ausgebucht. Damit aber möglichst viel Interessierte das Salmengespräch mitverfolgen können, wird es live auf der Offenburger YouTube-Seite https://www.youtube.com/c/StadtOffenburgDE übertragen. Der Streaming-Link kann auch auf der Web-Seite www.salmengespaeche.de abgerufen werden.

 

Seit 30 Jahren ist Deutschland inzwischen wieder vereint. Als Referent und Diskutant für das Salmengespräch konnte der Bundestagspräsident und „Architekt der deutschen Einheit“ Wolfgang Schäuble gewonnen werden. Mit ihm diskutiert der in Dresden geborene, heute in Berlin lebende und mehrfach ausgezeichnete Autor Ingo Schulze. Durch das Gespräch führt die langjährige Redaktionsleiterin des SWR2 Forum Ursula Nusser.

 

Im Mittelpunkt des Gesprächs steht der sechste Artikel der 13 Forderungen des Volkes in Baden: „Wir verlangen Vertretung des Volks beim deutschen Bunde. Dem Deutschen werde ein Vaterland und eine Stimme in dessen Angelegenheiten“, sowie Artikel 146 der alten Fassung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1990: „Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“