Gestaltung Quartiersplatz

- 19.11.2020 - 

Grünes Licht. Mehrheitlich (eine Gegenstimme) hat der Planungsausschuss am 11. November dem Gemeinderat empfohlen, die fortgeschriebene Gestaltung des Quartiersplatzes zu beschließen.

 Der zentral gelegene Platz prägt das Gesicht des Areals mit den beiden denkmalgeschützten Gebäuden „Kesselhaus“ und „Webereihochbau“ und stellt eine Verbindung zum Mühlbachufer und zum neu gestalteten Inklusionsspielplatz dar. Auf die jüngst veränderte Nutzungskonzeption des Kesselhauses hat die Verwaltung mit einer Fortschreibung der Platzgestaltung reagiert. So sollen die Bäume auf dem Platz neu angeordnet werden, wobei dadurch in der südöstlichen Platzecke sogar eine zusätzliche Baumpflanzung möglich wird. Die Sitzmöbel sollen an den Platzrand verlagert und im Süden durch geradlinige Bänke ersetzt werden. Aufgrund der immer lang anhaltenden Trockenperioden schlägt die Verwaltung ein unterirdisches Rigolensystem aus der Dach-
entwässerung des Kessel- und Spinnereihochbauses vor. Auf dem Quartiersplatz sollen außerdem wechselnde Skulpturenausstellungen möglich sein. Auf die Nachfrage von Stefan Konprecht (FWO), was im Kesselhaus geplant sei, erklärte Bürgermeister Oliver Martini, dass der Künstler Stefan Strumbel ein Atelier eröffnen will. Roland Müller (FDP) und Elisabeth Abele (CDU) baten, die Anpflanzung von stark harzenden Kiefern nochmals zu überlegen. Der Rat gab mehrheitlich (eine Gegenstimme) grünes Licht für die Neugestaltung des Platzes.