Ausbau der Rheintalbahn

 Quelle:  Stadt Offenburg

 

Der Bau des Offenburger Güterzugtunnels ist ein für Offenburg zentrales verkehrspolitisches Thema und wird die Stadt noch die nächsten 15 bis 20 Jahre begleiten.

 

Nach dem Kampf der Stadt Offenburg, der BI Bahntrasse und vieler Bürgerinnen und Bürger gegen den Bau eines 3. und 4. Gleises mitten durch Offenburg,  parallel zur bestehenden Bahntrasse, hat der Projektbeirat am 14 Juli 2014 entschieden, einen zweiröhrigen Tunnel unter Offenburg zu bauen. Der Anschluss an die autobahnparallele Trasse wurde in der darauffolgenden Projektbeiratssitzung beschlossen.

 

Am 26. Januar 2016 schließlich hat der Deutsche Bundestag die Mehrkosten für den Bau des Tunnels bewilligt. (DS 18/7364). Das zweiröhrige Bauwerk wird für Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h ausgelegt. In der Regel sollen die überregionalen Güterverkehre durch den Tunnel fahren. Ausnahmen sind Güterzüge, die in Offenburg behandelt werden müssen oder Ent- und Beladestellen auf der Rheintalbahn bedienen müssen.

Das Nordportal wird nördlich des Offenburger Güterbahnhofs sein und schließt an die Ausbau- und Neubaustrecke an. Das Südportal wird südlich der Firma Aluminium Richter liegen und an die autobahnparallele Güterzugtrasse entlang der Bundesautobahn 5 angebunden.

 

Die Ausbaustrecke (Rheintalbahn) wird für den Fern –und Nahverkehr so ausgebaut, dass Spitzengeschwindigkeiten bis zu 250 km/h möglich sind.