Ausgegrenzt. Geflohen. Vernichtet.

 

Das Schicksal der Offenburger jüdischen Gemeinde

Sonderausstellung im gläsernen Treppenaufgang des Offenburger Salmen

 Quelle:  Stadtarchiv Offenburg

 

Öffnungszeiten:

Jeweils sonntags von 14 bis 17 Uhr

 

Außerdem am Tag des Gedenkens

an die Opfer des Nationalsozialismus:

Montag, 27. Januar 2020 von 14 bis 17 Uhr


Der Eintritt ist frei.

 



Am 22. Oktober 1940 besiegelte die Deportation nach Gurs das Ende der jüdischen Gemeinde unserer Stadt. Aus Offenburg wurden rund 100 Menschen in der Turnhalle der Oberrealschule, dem heutigen Schiller-Gymnasium, zusammengetrieben. Von dort mussten sie den Weg zum Bahnhof für die Fahrt nach Südfrankreich antreten.

Die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und das Unrecht, das ihnen geschehen ist, soll in Erinnerung behalten werden. Deshalb zeigt der Fachbereich Kultur im Glashaus des Salmen die Sonderausstellung „Ausgegrenzt. Geflohen. Vernichtet.“ Das Schicksal der Offenburger jüdischen Gemeinde.

Der Fokus der Ausstellung liegt auf der Darstellung der Verfolgung und Auslöschung der jüdischen Gemeinde während der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft. In verschiedenen bildlichen und textlichen Zeugnissen der Menschen wird eine für immer vernichtete Lebenswelt ein kleines Stück aus der geschichtlichen Dunkelheit gerissen. Über diese rekonstruierten Biografien sollen die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und das Unrecht, das ihnen geschehen ist, in Erinnerung bleiben.