Kreativ-Wettbewerb

 

"Alle schreiben mit!"
Dritter Offenburger Kreativ-Wettbewerb zum Thema persönliche Freiheit

Bei der dritten Ausgabe des Offenburger Kreativ-Wettbewerbes „KREA“ stand die Frage „Was bedeutet persönliche Freiheit für mich?“ im Mittelpunkt. Gerade in Coronavirus-Zeiten ließ und lässt sich persönlich erleben, was es bedeutet wenn die eigene Freiheit eingeschränkt wird. Das erlebt und erlebte jeder ein wenig anders. Die Stadt Offenburg hatte aufgerufen, die eigene Erfahrung in einer Kurzgeschichte oder einem anderen Text zu verarbeiten – passend zum Motto: Alle schreiben mit.


Herzlichen Glückwunsch an unsere Preisträgerinnen und Preisträger:

  • Jugendliche ab Klasse 10 bis 13, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende „Freiheitsrechte einschränken“
    Platz 1
    Lina Graf
Vielen Dank für die Unterstützung an das


 

Die Bewertung und die Ermittlung der besten Beiträge erfolgten durch eine fachkundige Jury. Von den insgesamt 30 Einreichungen wurden 14 nominiert. Da die eine gemeinsame Preisverleihung aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht möglich ist, hat sich der Fachbereich Kultur etwas besonders ausgedacht. Um die Preisträgerinnen und Preisträger gebührend zu ehren, wurde ein Preisverleihungs-Video-Clip in der Stadtbibliothek gedreht.

Der Wettbewerb bot unterschiedliche Aufgabenstellungen und richtete sich an alle Offenburger*innen und Menschen, die Offenburg nahe stehen. Veranstalter ist der Fachbereich Kultur der Stadt Offenburg in Kooperation mit der Stadtbibliothek.

Zur Teilnahme und für weitere Infos lesen Sie bitte die Teilnahmebedingungen

Der Text sollte einen maximalen Umfang von 12.000 Zeichen (mit Leerzeichen) haben. Das entspricht ungefähr vier Standardseiten im Word-Format. In Ausnahmefällen konnte die Geschichte in gut leserlicher Handschrift geschrieben werden.


 

Um einen fairen Vergleich zu ermöglichen, wurden die Werke infolgenden Gruppen bewertet:

Kinder im Grundschulalter von Klasse 1 bis 4
„Schule zu Hause“
Alles ist anders als sonst. Du lernst zu Hause. Du spielst zu Hause. Wie geht es dir dabei? Wer hilft dir? Schreibe einen Brief an jemanden, den du zurzeit nicht treffen kannst. Zum Beispiel an deine Großeltern oder an eine liebe Tante oder einen Freund. Du kannst auch an uns schreiben. Erzähle, wie es dir ergeht. Wir sind gespannt. Die interessantesten Briefe erhalten einen Preis.

Kinder und Jugendliche von Klasse 5 bis 9
„Schulfrei und doch nicht frei“
Lass uns an deinen Gedanken zur Schulschließung teilhaben. Du kannst dir ein Märchen dazu ausdenken, eine Fabel, einen Zeitungsbericht, eine Tagebuchseite oder einen Brief. Du hast noch eine bessere Idee? Kein Problem. Wir freuen uns auf deinen Beitrag. Unsere Fragen können dir vielleicht bei deinen Überlegungen helfen: Wie erlebst du diese Zeit? Was ist anders als sonst? Was gefällt dir und was gefällt dir nicht? Was geht dir durch den Kopf? Was machst du den ganzen Tag? Welche Dinge wolltest du schon immer mal machen? Was würdest du jetzt besonders gerne machen und kannst es aber nicht? Ist das schlimm? Oder findest du gut, wie es ist?

Jugendliche ab Klasse 10 bis 13, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende „Freiheitsrechte einschränken“.
Unser Staat darf die demokratischen Grundrechte nur im Ausnahmefall einschränken. Das Infektionsschutzgesetz bietet eine solche Ausnahme. Deine Kurzgeschichte befasst sich im weitesten Sinne mit diesem Thema. Du kannst das politisch erörtern, du kannst eine Fiktion schreiben oder erzählen, wie du persönlich diese Einschränkung erlebst. Deiner Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

Erwachsene
„Europa, Corona, Grenzschließungen“
Noch vor wenigen Wochen hielten wir das nicht für möglich: Europa schließt die Außen- und sogar die Binnengrenzen. Was bedeutet das für die Zukunft? Wie demokratiefähig werden wir nach Corona sein? Schauen Sie in der Geschichte zurück oder nach vorne. Legen Sie Ihre Gedanken in einer Kurzgeschichte nieder. Werden Sie kreativ. Sie dürfen Vergleiche ziehen oder ganz eigene Szenarien entwickeln. Was zählt ist ein lesenswerter Beitrag, der auch andere zum Denken anregt. Wir sind gespannt.

Menschen mit Kriegs- und/oder Fluchterfahrung:
„Erinnerungen werden wach“
Plötzlich ist das Leben ganz anders. Ausgangssperren werden ebenso diskutiert wie Lebensmittelkarten. Wenn bei Ihnen Erinnerungen wach werden, dann erzählen Sie uns doch davon. Ob Sie Ihre Gedanken in einem Brief verarbeiten, einem Kommentar oder einer fiktiven Geschichte, das entscheiden Sie. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.