Radverkehr

 
Offenburg versteht sich als fahrradfreundliche Stadt und hat auch bereits eine Landesauszeichnung mit diesem Titel erhalten.

Eine Radwegekarte erhalten Sie im BürgerBüro am Fischmarkt oder im BürgerBüroBauen in der Wilhelmstraße 12.
 

Auszeichnung als fahrradfreundliche Stadt

 

Erneute Auszeichnung als fahrradfreundliche Stadt 2017

Verkehrsminister Winfried Hermann ehrte am 08.12.2017 Offenburg mit der Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“. Das Oberzentrum wurde damit rezertifiziert. Die erstmalige Auszeichnung erhielt Offenburg 28.10.2011 (siehe unten).

Für die Stadt Offenburg nahm Bürgermeister Oliver Martini das Zertifikat entgegen. Es gehe nicht um einzelne Aktionen, sondern um ein mehrjähriges, systematisches Engagement. Die prämierten Städte zeichneten sich durch gleichermaßen erfolgreiche wie nachhaltige Radverkehrspolitik aus. Die Radverkehrspolitik basiere hier jeweils auf einer konzeptionellen Grundlage mit klaren Zielen und einer systematischen Umsetzung, sagte Minister Hermann während der Verleihung in Rastatt. Offenburg sei bereits seit vielen Jahren in der Radverkehrsförderung aktiv, heißt es in der Begründung der Prüfkommission. Dies werde durch einen Radverkehrsanteil von 25 Prozent im Binnenverkehr deutlich. Das Engagement Offenburgs sorgte für die Zertifizierung der Stadt als fahrradfreundlich gleich im ersten Jahr der Landesauszeichnung 2011. Offenburg ist in vielen Bereichen der Radverkehrsförderung gut aufgestellt. Neben der strategisch konzeptionellen Grundlage sind die Handlungsfelder Infrastruktur und Verkehrssicherheit zu nennen. Konkret sind zudem verschiedene Serviceangebote für den Alltags- und Freizeitradverkehr wie Fahrradverleihsystem und Luftpumpstation vorbildhaft. Auch sind erste Aktivitäten zur Förderung von Mobilitätsmanagement zu nennen. Die neuen Handlungsfelder wie „Soziale Dimension“ oder „Wirtschaft und Elektromobilität“ sind generell noch weniger gut aufgestellt. In ihrer Weiterentwicklung liegt eine wichtige künftige Aufgabe Offenburgs. Für die nun erfolgte Rezertifizierung musste die Stadt unter Beweis stellen, dass sie ihre „Hausaufgaben“ gemacht hat. Wichtig war der Prüfkommission zudem, dass die Radverkehrsförderung eine kontinuierliche Weiterentwicklung erfahren hat und das Förderspektrum auch auf neuere Handlungsfelder wie etwa die soziale Dimension erweitert wurde.

 

Auszeichnung als fahrradfreundliche Stadt 2011

Am 28.10.2011 wurde die Stadt Offenburg vom Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg als „Fahrradfreundliche Stadt" ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung sagte die damalige Oberbürgermeisterin Edith Schreiner, dass Sie sich sehr über die Wertschätzung des jahrzehntelangen Engagements der Stadt Offenburg freue. Um die Auszeichnung zu erhalten, musste die Stadt Offenburg darlegen, dass sie besonders fahrradfreundlich ist. Eine Prüfkommission aus Mitgliedern des Landesbündnisses ProRad hat die Angaben geprüft, ausgewertet und sich auch vor Ort ein Bild von der Radverkehrssituation verschafft. „Um als fahrradfreundliche Kommune zertifiziert zu werden, genügt es nicht, einzelne Kriterien zu erfüllen", betonte der Verkehrsminister Winfried Hermann bei der Preisübergabe. „Vielmehr müssen die Bewerber ein zielgerichtetes Gesamtkonzept vorweisen können, das eine erfolgreiche und nachhaltige Radpolitik demonstriert."

Quelle: Stadt Offenburg

 

Offenburg hatte diese Voraussetzungen unter anderem mit seinen verschiedenen Fahrradförderprogrammen erfüllt, von denen das erste bereits 1979 entstanden ist.

 Quelle:  Stadt Offenburg

 

Fahrradverleih

Über Leihfahrräder können Sie sich auf den Homepages der Anbieter informieren:

Technische Betriebe Offenburg

Nextbike

 

 

Radfahrvereine und Verkehrsclubs

ADFC-Ortenau
Geführte Touren, Radfahrer-Infos, Interessenvertretung der Radfahrer  
http://www.adfc-bw.de
Stefan Huber
Nesselrieder Straße 57
77767 Appenweier
Tel. 07805 2779

 


Offenburger Mountain-Bike Club e. V.

Regelmäßig geführte Mountain-Bike-Touren, Fahrtechnikseminare, Downhill, Enduro

http://www.mtb-club-offenburg.de

Christian Wußler
Im unteren Hüttersbacher Weg 15
77723 Gengenbach
Tel. 0151 11044190

 


RMSV Bohlsbach Lohengrin

Kunstradfahren,  Teilnahme und Ausrichten von Volksradfahren
Siegmund Bernd
Renchtalblick 2
77767 Appenweier-Urloffen
Tel. 0171 7832386

 


RMSV Eichenkranz Rammersweier

Gemeinsame Ausfahrten, Teilnahme und Ausrichten von Volksradfahren

Gerhard Rapp
Auf dem Nußbuckel 14
77654 Offenburg
Tel. 0781 33195

 


RMSV Windschläg

Regelmäßig geführte Radtouren, Teilnahme und Ausrichten von Volksradfahren

Stefan Kopka
Breitfeld 15
77652 Offenburg-Windschläg
Tel. 0781 9705562

 


RSV "Edelweiß" Fessenbach

Kunstradfahren, Teilnahme an Wettbewerben und Volksradfahren
Wolfgang Fischer
Im Schwarzwäldele 22
77654 Offenburg-Fessenbach
Tel. 0781 32740

E-Mail: wolfgang_allg.fischer@arcor.de

 


RSV Offenburg

Regelmäßig geführte Radtouren, Kunstradfahren

Werner Vetter
Eschenweg 1
77656 Offenburg
Tel. 0781 58787

 


RSV Edelweiß Weier

Gemeinsame Ausfahrten, Teilnahme und Ausrichten von Volksradfahren

Jürgen Joggerst
Sommerstraße 7
77656 Offenburg-Weier
Tel. 0781 57930

 


Verkehrsclub Deutschland (VCD)

Interessenvertretung der Radfahrer und anderer ökologischer Verkehrsteilnehmer
Schaukasten am ZOB

Georg Braunstein
Leimental 8
77654 Offenburg-Zell-Weierbach
Tel. 0781 9481041

 

Scherbentelefon

Auf Radwegen und öffentlichen Plätzen haben Scherben und andere Verschmutzungen nichts verloren. Auch Äste, die in den Lichtraum der Radwege hineinragen, sind oftmals ärgerlich.

Rufen Sie an! Telefon: (0781) 9 66 66 66

Wir kümmern uns darum.

Außerhalb der Geschäftszeiten können Sie Ihre Nachricht hinterlassen.

Gehen Meldungen bis 14 Uhr ein, rücken die Reinigungskräfte der TBO noch am gleichen Tag aus, bei Meldungen freitags bis 10 Uhr kommen sie am Samstag. Anrufe am Wochenende werden am Montag bearbeitet.

Vielen Dank für Ihre Meldung!

 Quelle:  Stadt Offenburg

 

Fahrradförderprogramm

Das Fahrrad genießt in Offenburg traditionell einen sehr hohen Stellenwert. 27% der Wege werden mit dem Rad zurückgelegt. Mit diesem Wert kann sich Offenburg mit Universitätsstädten vergleichen. Diese hohe Prozentzahl hängt primär damit zusammen, dass die Stadt Offenburg das Fahrradfahren intensiv fördert und die topografischen Verhältnisse günstig sind.

Seit 1979 erarbeiten Vertreter der regionalen Radvereine, des ADFC, des VCD, der Gemeinderatsfraktionen, sowie Bürgerinnen und Bürger zusammen mit der Stadtverwaltung Fahrradförderprogramme, die sich jeweils über einen Zeitraum von 5 - 10 Jahren erstrecken. Während das erste Fahrradförderprogramm hauptsächlich den Bau von Radwegen beinhaltete, legten die Fahrradförderprogramme II und III den Schwerpunkt in die Schaffung eines durchgehenden Radwegenetzes und die Stärkung der Fahrradförderung mit vielen Aktionen in unterschiedlichen Bereichen. Mit dem Fahrradförderprogramm IV verlagerte sich die Priorität auf die Unterhaltung. Ebenso wurden die Popularität und die Sicherheit des Radfahrens durch gezielte Maßnahmen erhöht. Das 2013 beschlossene Fahrradförderprogramm V berücksichtigte die Änderungen der Straßenverkehrsordnung und setzte auf breite Information der Bürgerschaft über die Fördermaßnahmen. Seit 2020 gibt es das Förderprogramm V+, das die vorhandene Maßnahmenliste um die Themen subjektive Sicherheit und Ergänzungen aus der aktuellen StVO-Novelle erweitert.

Ein Schwerpunkt der Fahrradförderung in Offenburg ist die Entschärfung von Gefahrenpunkten. Hierbei wurden zahlreiche, auch innovative Radverkehrsführungs- und Signalisierungsformen umgesetzt (z.B. hellgrüne Radwegmarkierung, Radschleuse, Radaufstellfläche, Radschleife, Rundumgrün, Radstreifen, Schutzstreifen, vollmarkierte Radfurt, Bus- und Radspur). Sicherheitsaudits sind fest im Planungsablauf integriert. Zudem treffen sich die Planungsabteilung und die Straßenverkehrsbehörde regelmäßig mit der Polizei, um Unfallschwerpunkte zu beheben.

Seit dem Fahrradförderprogramm V+ stehen Maßnahmen zum Thema „gefühlte Sicherheit“ auf der Agenda. Nur wer sich sicher auf dem Fahrrad fühlt, fährt gerne und häufig Rad. Neben Infrastrukturmaßnahmen ist hier in erster Linie Öffentlichkeitsarbeit vorgesehen. Der Fokus auf Kommunikation zeigt sich auch in der 2020 neu geschaffenen Stelle einer Mobilitätsmanagerin für Radverkehr und Verkehrssicherheit. Mit Blick auf das Sicherheitsgefühl der Radler wird die öffentliche Kommunikation verstärkt. Beispielsweise laufen Kampagnen zu sicherheitsrelevanten Themen wie dem Mindestabstand von 1,5 Metern, den Autos beim Überholen von Radfahrenden einhalten müssen. Weitere Aktionen sind geplant.

Durch das systematische "Abarbeiten" der Fahrradförderprogramme hat sich das Radwegenetz in Offenburg bis heute auf etwa 100 km Radwege, 70 km ins Radwegenetz integrierte Wirtschaftswege sowie etwa 50 km ins Radwegenetz einbezogene fahrradfreundliche Straßen erweitert. Die Anzahl der erfassten Fahrradabstellplätze im öffentlichen Bereich beträgt heute über 3.000, davon sind über 1.200 Fahrradständer überdacht. Das Investitionsvolumen der Stadt Offenburg für die Fahrradförderprogramme beträgt seit 1979 insgesamt 8,5 Mio. € (ohne separat finanzierte Radwegprojekte wie z.B. der Ausbau der südlichen Hauptstraße).

Die Radwege werden in Offenburg durch eine grüne Leitlinie zusätzlich zur Beschilderung verdeutlicht. Schon 1980 fiel die Entscheidung für die Farbe Grün statt Rot, weniger vor dem Hintergrund der Umweltfreundlichkeit des Verkehrsmittels Fahrrad, als vielmehr wegen der besseren Sichtbarkeit bei Dunkelheit. Die grünen Leitlinien als starker farblicher Ausdruck einer neu beginnenden Fahrradförderung leiteten damals eine Neuorientierung in der Verkehrspolitik und Verkehrsplanung der Stadt Offenburg ein. Bis heute genießt die Fahrradförderung in Offenburg einen besonderen Stellenwert.

 
 
Fahrradförderpgrogramm V
 

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 17.6.2013 das Fahrradförderprogramm V (FFP V) beschlossen.

Mit der Umsetzung dieses Förderprogramms wird die Stadt Offenburg noch fahrradfreundlicher, da zielgerichtet Maßnahmen realisiert werden.

Die Förderung des Radverkehrs ist ein wichtiger Baustein im Klimaschutzkonzept von Offenburg. Zudem soll auch die Lebensqualität in unserer Stadt weiter erhöht werden.

Hier können Sie das Fahrradförderprogramm und die Anlagen zum Fahrradförderprogramm V herunterladen:

 
 
 Quelle:  Stadt Offenburg
 

Fahrradförderprogramm V+

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 27.07.2020 das Fahrradförderprogramm V+ (FFP V+) beschlossen.

Die Förderung des Radverkehrs ist ein wichtiger Baustein im Klimaschutzkonzept von Offenburg. Zudem soll auch die Lebensqualität in unserer Stadt weiter erhöht werden. Das FFP V+ erweitert die vorhandene Maßnahmenliste des FFP V um die Themen subjektive Sicherheit und Ergänzungen aus der aktuellen StVO-Novelle.

Hier können Sie das Fahrradförderprogramm und die Anlagen zum Fahrradförderprogramm V herunterladen:

 

 
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