Terror, Widerstand, Befreiung

 

Terror - Widerstand - Befreiung
Umfangreiches Gedenkprogramm zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1944/45

In den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges kehrte der vom nationalsozialistischen Regime nach außen getragene Terror in die Heimat zurück. Polizei, SS und lokale Parteioffizielle nahmen auch in Offenburg „die Dinge selbst in die Hand“. KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter*innen und verhaftete französische Widerstandskämpfer* innen waren ihrer zügellosen Gewalt ausgesetzt. Bis Kriegsende wurde die unvorstellbare Zahl von über 600 toten ausländischen KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern auf dem Waldbach-Friedhof beerdigt.

Ziel des Terrors waren auch Einheimische, die die Zerstörung ihrer Städte und Dörfer verhindern wollten oder regimekritische Äußerungen gemacht hatten. Hinzu kamen zahlreiche Bombardements alliierter Flugzeuge. Die Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1945 und der Einmarsch der französischen Truppen am 15. April 1945 leiteten das Ende der NS-Herrschaft ein. Dennoch dauerte der blutige NS-Terror in Offenburg bis zum offiziellen Kriegsende, am 8. Mai 1945.

Die Stadt Offenburg erinnert gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern mit Gedenkveranstaltungen an diese Monate zwischen Terror und Befreiung. In die Reihe mit aufgenommen wurden zwei Veranstaltungen, mit denen wir uns mit der NS-Zeit auseinandersetzen.

Das Programm können Sie hier downloaden oder Sie erhalten es in gedruckter Forum u.a. im Museum im Ritterhaus, BürgerBüro oder Salmen.

 
 Quelle:  Christian Kessler
 
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