Touristinfo

Der Zwinger

Die Reichsstadt Offenburg war 1645 von einem Festungsgraben, dem Zwinger, und einem dreifachen Mauerring umgeben. Türme und Bastionen schützten und verstärkten die Stadtmauern. Nur durch drei befestigte Tore (Kinzig-, Schwabhauser-, Neutor) gelangte man in die Stadt.

1824 wurden diese Stadttore abgerissen und der Festungsgraben zugeschüttet. Der Zwinger diente nun als Holzlagerplatz und Kohlenlager.

1887 setzte sich der "Verschönerungsverein" für die Fortsetzung der bereits bestehenden Promenade auch durch den Zwinger ein. 1899 wurde die Parkanlage feierlich eröffnet und nun ein beschaulicher Rundgang um die Stadt ermöglicht.

Die exotischen Pflanzen aus der Gründungszeit  mussten bald durch robustere, einheimische Arten ersetzt werden. Und auch ein Reptilienhaus im Schutz der Stadtmauer überlebte nicht lange die Offenburger Winter.

Geblieben ist bis heute der Schwanenteich, dessen Insel oft Mittelpunkt hell erleuchteter Sommernachtsfeste war.

Die Johannisbrücke (benannt nach dem Brückenheiligen Johann von Nepomuk) lag bis 1878 etwa 50 Meter bachabwärts. Die heutige Stadtbrücke stammt aus dem Jahr 1929.
 Quelle:  Stadt Offenburg
Schwanenteich im Zwinger.
 Quelle:  Stadt Offenburg
Bananen im Zwingerpark.
 Quelle:  Stadt Offenburg
Johannisbrücke über den Mühlbach.