Touristinfo

Die Spinnerei-Weberei

Die alte "Oel-, Gyps-, Reib- und Tabakmühle" sowie die Ortenauer untere Getreidemühle wurden 1857 von drei Unternehmern aufgekauft und abgerissen: sie planten eine große Baumwollspinnerei und-weberei mit 340 Webstühlen.

Die Arbeitslöhne sind in der dicht bevölkerten Gegend nicht hoch und für den großen Teil des Arbeitsbedürfnisses ist in den zahlreichen Weberfamilien der umliegenden Orte eine leicht einzuübende Arbeiterklasse vorhanden".

Der Mühlbach "mit seiner herrlichen Wasserkraft, berechnet zu 250 effectiven Pferdestärken" wurde zum Gewerbekanal umgebaut, der drei Turbinen antrieb.

1859 konnte der Betrieb aufgenommen werden. Die Produktion und das Unternehmen wuchsen rasch, 1862 waren schon 515 Arbeiterinnen und Arbeiter hier beschäftigt. Bis 1908 stieg die Zahl der Webstühle auf 1200. In den Anfangsjahren arbeiteten Frauen und Männer bis zu dreizehn Stunden täglich. Ein Drittel der Belegschaft waren Kinder.

Die Fabrikantenvilla (Villa Bauer nach Wilhelm Bauer, der 1902 Alleinaktionär wurde), die Arbeiterhäuser von 1896, die Fabrikanlagen, der Gewerbebach und auch der große Park sind gut erhaltene Zeugen Offenburger Industriegeschichte und -gegenwart.

Nur der Plauelbach, der vor der Villa in den Mühlbach mündete, wurde zugeschüttet.

Villa Bauer

Villa Bauer - ehem. Fabrikantenvilla.

 Quelle:  Stadt Offenburg
Ehem. Arbeiterwohnungen der Spinnerei.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Quelle:  Stadt Offenburg
Spinnerei - Nutzung der Wasserkraft.
 
 Quelle:  Stadt Offenburg
Spinnerei Offenburg.
 
 Quelle:  Stadt Offenburg
Spinnerei Fabrikanlagen.