Fahrradausrüstung (insbesondere Beleuchtung)

Wenn Kinder auf dem Bürgersteig oder auf der Straße unterwegs sind, brauchen sie ein vollständig ausgestattetes Rad und kein Spielzeug. Was bei Erwachsenen selbstverständlich ist, steht auch Kindern zu: ein Rad mit passender Rahmenhöhe, geschraubten Tretlagern, kompletter Beleuchtung, Reflektoren und guten Bremsen. Rücktrittbremsen funktionieren auch bei Nässe gut und das Kind kann bremsen, auch wenn es gerade ein Handzeichen beim Abbiegen gibt. Achten Sie auf Bremsgriffe, die auch von kleinen Kinderhänden gezogen werde können. Gute Griffe lassen sich sogar verstellen.


Wichtig: geschützte Lenkerenden. Nehmen Sie Ihr Kind mit, wenn Sie ein Rad kaufen. Mit 250 Euro sollten Sie mindestens rechnen. Sparen Sie nicht am falschen Ende. Das Leben Ihres Kindes könnte davon abhängen. Und noch ein Tipp: Den Sattel so tief einstellen, dass die Füße im Sitzen den Boden berühren. So hat Ihr Kind im Notfall schnell festen Halt. Spielen Sie regelmäßig Fahrrad-TÜV: Prüfen Sie, ob das Rad Ihres Kindes noch betriebssicher ist, ob Licht und Bremsen funktionieren.

 

Hier ein Beispiel aus dem Bericht der Polizei:

"Fahrradkontrolle an einer Grund- und Hauptschule im Ortenaukreis.Etwa 75 Prozent aller kontrollierten Fahrräder waren im keinem verkehrssicheren Zustand. Davon hatten etwa zwei Drittel Beleuchtungsmängel."

 

Radfahren ohne Licht ist aber ein gefährlicher Leichtsinn!

Zweiradfahrer, insbesondere Radfahrer, gehören zu den gefährdetsten Verkehrsteilnehmern, da sie unter anderem leicht zu übersehen sind. Dies gilt nicht nur bei Dämmerung und in der Nacht, sondern auch am Tag. Aus diesem Grund ist es unbedingt erforderlich, dass sich die vorgeschriebene Beleuchtungseinrichtung in einem ordnungsgemäßen Zustand befindet. Eine intakte Beleuchtung ist deshalb so wichtig, damit andere Verkehrsteilnehmer den Radfahrer rechtzeitig sehen können. Ein Pkw-Fahrer kann beispielsweise erst dann eine Vollbremsung einleiten, wenn er den Radfahrer erkannt hat.Nimmt ein Pkw-Fahrer bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h den Radfahrer nur eine Sekunde später wahr, weil dessen Licht nicht brennt, so benötigt das Fahrzeug trotz einer Vollbremsung einen 14 Meter längeren Anhalteweg. Die Beleuchtung am Fahrrad muss aber nicht nur bei Dämmerung oder Dunkelheit funktionieren, sie muss auch am Tag in einem betriebsfähigen Zustand sein. Die beste Beleuchtung am Fahrrad nützt jedoch nichts, wenn sie bei Bedarf nicht eingeschaltet wird.

 

Radfahren ist gut, die Gefahr radelt aber immer mit.

Es muss nicht sein, dass diese durch leichtfertiges Handeln zusätzliche erhöht wird.

Seien Sie ein Vorbild !

 
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