Hauptpreisträger 2016

Quelle: (c) Privat

Biobibliographie Hauptpreisträger
Andreas Ecke
(geb. 1957 in Wuppertal)

  • Abitur 1976 in Wuppertal, Zivildienst.
  • Buchhandelsausbildung und einige Jahre Tätigkeit als Buchhändler in der Universitätsbuchhandlung Bouvier in Bonn.
  • Ab 1984 Studium der Germanistik, Niederländischen Philologie und Musikwissenschaft an den Universitäten Bonn und Köln, nebenher Teilzeitbeschäftigung als Buchhändler; Magisterexamen.
  • Tätigkeit am Niederländischen Institut der Universität Köln (1990-1994); Veröffentlichung eines Fachbuchs zur Geschichte der niederländischen Sprache, als einer von zwei Autoren (Herman Vekeman und Andreas Ecke, Geschichte der niederländischen Sprache, Bern u.a. 1992 (Langs Germanistische Lehrbuch-Sammlung Bd. 83). Erste Lyrik-Übersetzungen (Miriam Van hee).
  • 1995-2000 erneut Arbeit als Buchhändler bei Bouvier in Bonn, nebenbei zwei Übersetzungen zusammen mit Gregor Seferens (Sem Dresden, Holocaust und Literatur, Frankfurt am Main 1997 und Jaap Scholten, Achtzig, Stuttgart 1998).
  • Seit 2001 Tätigkeit als freiberuflicher Übersetzer und Lektor (niederländische und flämische Literatur und Sachbücher), bisher für die Verlage Alcorde, C.H. Beck, Berlin und Bloomsbury Berlin, btb, Campus, Claassen, dtv, DVA, Hanser, Jüdischer Verlag, Klett-Cotta, Luchterhand, mare, Primus/Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Schirmer/Mosel, Schöffling, Siedler, Suhrkamp und Insel.

 

Auszug aus den Übersetzungen

Gerbrand Bakker:

  • Oben ist es still.
  • Juni.
  • Der Umweg.
  • Komische Vögel.
  • Birnbäume blühen weiß. (Kommentar)

Otto de Kat:

  • Mann in der Ferne.
  • Sehnsucht nach Kapstadt.
  • Julia.
  • Eine Tochter in Berlin.
  • Die längste Nacht.
Salomon Kroonenberg:
  • Warum die Hölle nach Schwefel stinkt. Eine geologische Höllenfahrt.

Ernest van der Kwast:

  • Fünf Viertelstunden bis zum Meer.

Geert Mak:

  • Das Jahrhundert meines Vaters.
  • In Europa. Eine Reise durch das 20. Jahrhundert.
  • Die Brücke von Istanbul. Eine Reise zwischen Orient und Okzident.
  • Niederlande.
  • Amerika! Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Cees Nooteboom:
  • Alles ist so einfach. Die Welt ist ein Verweis: Reisen durch die USA. In: Gesammelte Werke. Auf Reisen 3.
  • Ein Morgen in Bahia. In: Gesammelte Werke. Auf Reisen 4.
  • Tumbas. Gräber von Dichtern und Denkern. Photographien von Simone Sassen.

Mirjam van Veen:

  • Die Freiheit des Denkens. Sebastian Castellio, Wegbereiter der Toleranz 1515-1563.

Außerdem Erzählungen, Lyrik und Theatertexte von
Michel Bartosik, Paul Bogaert, Pieter De Buysser, Bernhard Dewulf, Jan Fabre, Ruben van Gogh, Luuk Gruwez, Geert van Istendael, Astrid Lampe, Tonnus Oosterhoff, Alfred Schaffer, Philip Snijder, Mustafa Stitou, Miriam Van hee und Joost Zwagerman, unter anderem für das Schreibheft und Lyrik-Websites.

 

Noch nicht erschienen:

  • Martin Bossenbroek: Der Burenkrieg.
  • Ernest van der Kwast: Die Eismacher.
  • Bert Wagendorp: Ventoux.

Auszeichnungen:

Else-Otten-Preis 2010 für die Übersetzung von Gerbrand Bakkers Roman Oben ist es still (Suhrkamp); der Else-Otten-Preis wird alle zwei Jahre vom Nederlands Letterenfonds, Vlaams Fonds voor de Letteren und Literarischen Colloquium Berlin für die beste literarische Übersetzung aus dem Niederländischen ins Deutsche verliehen.