Haus Jenewein

 Quelle:  Stadt Offenburg

Dreigeschossiger Fachwerkbau aus dem 19. Jahrhundert. Die Pfosten in beiden Obergeschossen sind mit Schnitzereien in sehr flachem Relief versehen. An der Fassade kann man die Zahl 1729 lesen. Auf dem Dach sitzen vier Gaupen.

Das Haus beherbergte bis 1896 das weit über die Offenburger Grenzen hinaus bekannte Hotel "Fortuna".

Von 1896 bis Anfang der 1970er Jahre befand sich im Haus Fortuna die 1858 gegründete Eisenhandlung Jenewein. Während dieser ganzen Zeit war das Fachwerk hinter einer Putzverkleidung versteckt.

1977 wurde das Haus renoviert. Der schmiedeeiserne Balkon des bedeutenden Offenburger Kusntschlossers Franz Bühler, der ursprünglich nicht zum Haus gehört hatte, fand dabei keine Verwendung mehr und wanderte auf den Schrotthaufen.

Die Wohnhäuser Hauptstraße 65 und 67 aus dem 18. Jahrhundert sind für den Charakter der Hauptstraße wertvoll und bilden einen harmonischen Übergang zum Haus Battiany.