Henco-Areal

Auf dem am Mühlbach gelegenen und südlich an die Altstadt grenzenden Henco-Areal befand sich früher die nach der Eigentümer-Familie benannte, 1998 abgebrochene Henco-Mühle.


Ziel der Stadt Offenburg war es, auf diesem Areal im vorderen Bereich ein Großkino anzusiedeln, um so das Kulturangebot in Offenburg und auch die Offenburger Innenstadt als Kultur- und Freizeitstandort zu stärken.


Die Grundstücke waren zwischenzeitlich in das Eigentum der Stadt Offenburg übergegangen. Die Stadt Offenburg führte im Jahr 2005 eine Investorenausschreibung durch, wobei durch die Investoren jeweils auch ein architektonischer Realisierungsvorschlag einzureichen war. Im Rahmen dieser Ausschreibung konnte eine Investorengemeinschaft gefunden werden, die bereit war, die Grundstücke im vorderen Bereich zu erwerben und dort ein Großkino zu errichten, und im hinteren Bereich eine Wohnbebauung zu errichten.


Das Bebauungskonzept der Investorengruppe, aus dem der Bebauungsplan entwickelt wurde, ist durch das Architekturbüro Lehmann, Offenburg, entwickelt worden.


Bei der Aufstellung des Bebauungsplans erfolgte eine umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit. Die künftigen Gebäudemaße wurden durch ein vor Ort aufgestelltes Stangengerüst sichtbar gemacht. Es wurden verkehrliche Maßnahmen entwickelt und ein Lärmgutachten erstellt, um Belastungen für die Anwohner zu vermeiden. Der entsprechende Bebauungsplan wurde im Jahr 2007 rechtskräftig.


Das Großkino wurde im Jahr 2008 eröffnet. Die Wohnbebauung wurde in den Folgejahren errichtet.

 
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