Idee und Konzept

Offenburg liegt im Zentrum Europas, inmitten der europäischen Wachstumsregion Nummer eins, der sogenannten „Blauen Banane“. Nirgendwo gibt es mehr Global Player als hier. Die Verflechtungen von Wirtschaft, Politik und Kultur sind vielfältig.


Hier konzentrieren sich die Schrittmacher Europas und hier liegt auch mit Hubert Burda Media einer der bedeutendsten europäischen Medienkonzerne. Offenburg ist Oberzentrum Mittelbadens und als Pendant und Partner der Europametropole Straßburg in das Pilotprojekt Eurodistrict eingebunden.

Offenburg steht in der Tradition der Freiheitsbestrebungen des 19. Jahrhunderts. Die im „Salmen“ 1847 formulierten Menschen- und Bürgerrechtsforderungen bilden bis heute die Grundlage für den europäischen Einigungsprozess. Diesem Geist verpflichtet, will Offenburg Zeichen setzen.


Für ein Zusammenwachsen Europas ist das Kennenlernen der jeweils anderen Kultur und Geschichte, ein Gespür für Mentalität und Lebensweise unerlässlich.

Literatur ist eine wesentliche Kraft des kulturellen Lebens. Sie bietet die Möglichkeit, sich mit der Gegenwart auf vielfältige Weise gedanklich und emotional auseinander zu setzen. Übersetzer erschließen uns eine „neue“ Welt feinfühlig und leisten einen Beitrag zur gegenseitigen Verständigung, zu einem konstruktiven Miteinander und letztlich zum Zusammenwachsen Europas.

Der Name „Europäischer Übersetzerpreis“ war vor diesem Hintergrund rasch gefunden, und dass der Preis an Übersetzer einer Sprache aus der Europäischen Union verliehen wird, stand damit auch fest.

Der Preis wird zu je 50 Prozent von der Stadt Offenburg und der Hubert Burda Stiftung finanziert. Eine Findungskommission ermittelt das Land, den Festredner und den Juror, der den Hauptpreisträger auswählt. Dieser wiederum benennt den Förderpreisträger.

Geschäftsführerin des Europäischen Übersetzerpreises der Stadt Offenburg ist Carmen Lötsch, Fachbereichleiterin Kultur der Stadt Offenburg.