Klima Maßnahmen

Nachstehende Projekte wurden bereits umgesetzt.

 

Energiemanagement

  • Gebäude der Stadt Offenburg verbrauchen heute in der Regel bereits weniger Wärmeenergie als bundesweit als Zielwerte angestrebt werden (ca. 60 kWh je Quadratmeter Bruttogeschossfläche)
  • Seit 2012 Bezug von Ökostrom für Gebäude, Straßenbeleuchtung und Ampeln
  • Ausbau der Erzeugung regenerativer Energien in städtischen Gebäuden und,  wo möglich. Anschluss städtischer Gebäude an das sich erweiternde Fernwärmenetz
  • Umstellung bestehender Heizungsanlagen auf regenerative Energieträger; im Moment zwölf Heizzentralen, oft Holzpelletheizungen aber auch Wärmepumpen und heizungsunterstützende thermische Solaranlagen, zum Beispiel auf Sporthallen. Bei städtischen Gebäuden liegt der Anteil an Wärme aus regenerativen Quellen derzeit bei etwa dreizehn Prozent.
  • Ausbau der Photovoltaik auf den Dächern der städtischen Gebäude. Der Anteil am Stromverbrauch ist mit einem Prozent noch nicht sehr hoch, weil früher die Dächer verpachtet wurden und der Strom direkt eingespeist wurde. Der Anteil wird aber steigen, weil auch dieses Jahr auf weiteren Dächern Photovoltaik gebaut werden wird. Insgesamt wurden 2017 auf den Dächern von Gebäuden der Stadt ca. 350 MWh Strom produziert, das wären etwa neun Prozent des gesamten Stromverbrauchs.
  • Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bei städtischen Gebäuden: inzwischen werden dreizehn kleine Blockheizkraftwerke betrieben. Der Anteil der Wärme aus KWK beträgt inzwischen etwa sechs Prozent am Gesamtwärmeverbrauch; der Anteil an Strom aus KWK liegt bei etwa sieben Prozent.
  • Gebäudesanierungen erfolgen immer auch unter energetischen Gesichtspunkten. Eine vom Gemeinderat verabschiedete Energieleitlinie legt fest, dass Gebäude nach der Sanierung nur noch siebzig Prozent der Energie verbrauchen dürfen, die ein Neubau maximal verbrauchen dürfte. In der Regel verbrauchen die Gebäude jedoch noch weniger. Die Waldbachschule wurde 2016/17 sogar auf Passivhausstandard saniert.
  • Zurzeit werden drei Schulen nach den Festlegungen der Energieleitlinie saniert: Die Georg-Monsch-Schule, die Eichendorffschule und das Schillergymnasium.
  • Die gleiche Energieleitlinie sieht vor, dass Neubauten Effizienzhausstandard nach KfW 55 erreichen müssen. Nach dieser Richtlinie wurden die Erweiterungsbauten von drei Kindergärten geplant und gebaut sodass diese neuen Gebäudeteile nur noch 55 Prozent der Energie verbrauchen, die sie als Neubau verbrauchen dürften.
  • Energieleitlinie mit Hinweisen für energiesparendes Verhalten für Mitarbeiter

 

Mobilität

  • Grüne Radverkehrsanlagen mit durchgehendem Netz und einem (im Landesvergleich) überdurchschnittlich hohen Anteil an sicheren und überdachten Radabstellanlagen, Fahrradboxen am Hauptbahnhof und am Haltepunkt Kreisschulzentrum und einem vollautomatischen Radhaus am Bahnhof
  • 2011 Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Kommune“, Rezertifizierung 2017
  • Gut aufgestelltes Car- und Bike-Sharing-Angebot: acht Autos, drei davon elektrisch, mit Ökostrom betankt, vor Ort also emissionsfrei; fast einhundert Leihfahrräder von nextbike, drei davon Pedelcs
  • An vier Mobilitätsstationen ist das Car- und Bike-Sharing-Angebot mit dem öffentlichen Nahverkehr zusammengeführt; zwei weitere Mobilitätsstationen Stationen sind für dieses Jahr geplant
  • Das gesamte Nahverkehrsangebot wird unter der Marke „Einfach Mobil“, bzw. davon abgeleitet „Einfach Bus Fahren“  und einheitlich im Farbton „klimaschutzgrün“ präsentiert.
  • Gute Ausstattung (im Bundesvergleich) mit öffentlichen und halböffentlichen Elektroladestationen.
  • Kostenloser kommunaler Fahrradverleih; Ausleihe von Tandem, Pedelecs und Elektro-Rikscha gegen geringe Gebühr
  • Jährlich ein Mobilitätstag in der Innenstadt, bei dem Stadt und Partner Angebote und Serviceleistungen präsentieren, die helfen in Offenburg „Einfach mobil ohne (eigenes) Auto“ zu sein.

 

Stadtverwaltung, stadteigene Betriebe/Töchterbetriebe, Schulen

  • Pedelecs und Elektroautos für Dienstfahrten der Stadtverwaltung und bei den TBO
  • Dienstreisen müssen in der Regel mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchgeführt werden
  • Zunehmende Nutzung von Recycling-Papier in der Stadtverwaltung und den Schulen.
  • Catering für Schulmensen mit Bio-Quote und Schwerpunkt auf regionalen Produkten; Schüler haben die Wahl zwischen vegetarischem und fleischhaltigem Mittagessen
  • Trinkwasserbrunnen in Schulen
  • Zusammen mit der Wärmeversorgung Offenburg: Ausbau der Nahwärme im Stadtgebiet; Informationsveranstaltungen zum Thema Nahwärme geplant
  • 2016 Auszeichnung mit dem European Energy Award mit 66 Prozent der erreichbaren Punktzahl im ersten Anlauf
  • In Neubaugebieten KfW-Effizienzhausstandard 55 über städtebauliche Verträge vorgeschrieben (u.a. Seidenfaden, Mühlbachareal)

 

Dienstleistungen und Information für Bürgerinnen und Bürger

  • Neubürgerpaket „Einfach Mobil in Offenburg“ bestehend aus einem Stadtplan, auf dem alle Nahmobilitätsangebote dargestellt sind; die gesamte Neubürgerinfo wird überreicht in der „Offenburger Alleskönnerin“, eine robuste Markttasche
  • Information und Links, die klimafreundliches Handeln im Alltag ermöglichen, auf www.offenburg-klimaschutz.de
  • Regelmäßig Vorträge und Filme zu Nachhaltigkeitsthemen in enger Zusammenarbeit mit dem Offenburger Netzwerk für Nachhaltigkeit (ONN)
  • Jährlich Energietage auf der Oberrhein Messe: täglich Vorträge, Aktionen und Information rund um Energieeffizienz, erneuerbare Energien und nachhaltiges Leben
  • Jährlich Aktionen zu den Nachhaltigkeitstagen Baden Württemberg mit unterschiedlichen Partnern (Zuletzt z.B. Handy-Sammelaktion von Hitradio Ohr und der BUO)
  • Kampagnen unter dem Dach „Klimaschutz einfach machen.“; Stadtweit oder Quartiersbezogen: City Light Poster, Aktionen, und Informationsveranstaltungen; zuletzt z.B. die Photovoltaikkampagne „Dein Dach kann mehr“ in Kooperation mit der Ortenauer Energieagentur und den Städten Lahr und Kehl
  • Unterstützung von Initiativen, die privates Engagement für den Klimaschutz fördern, wie z.B. das Offenburger Repair Café, Urban Gardening für Senioren, Ortenauer Klimastammtisch