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Ölmühle Henco

 Quelle:  Stadt Offenburg
1833 nahm Xaver Henco am Gerberbach seine neuerbaute Ölmühle in Betrieb. Er war nun Konkurrent zur großen Ölmühle Burg, die wenig später dem Neubau der Spinnerei-Weberei weichen musste.

Henco und Burg nutzten die Kraft des Mühlbachs über Wasserräder zum Pressen ölhaltiger Samen (Lein, Raps, Mohn, Nüsse). Andere, kleinere Ölmüller mussten mit Pferdekraft auskommen (Roßmühlen). Später setzte Henco eine Turbine in den Gerberbach, die nun den Strom für die hydraulischen Pressen lieferte.

In der Ortenau baute man früher viele Ölfrüchte für den Eigenbedarf an und ließ die Samen in den Mühlen gegen Lohn verarbeiten. Nicht nur Speiseöle, auch Brennöle, etwa für die Ölfunzel, verkauften die Ölmüller.

Im Januar 1998 wurden die Gebäude abgerissen. Im Frühjahr 2007 begannen die Bauarbeiten für ein Großkino auf dem ehemaligen Henco-Areal.