Rahmenplan Albersbösch

 
Der Gemeinderat Offenburg hat im Herbst 2010 beschlossen, für den Stadtteil Albersbösch einen städtebaulichen Rahmenplan aufzustellen. Planungsgebiet ist der gesamte Stadtteil, wobei das Wohngebiet Kreuzschlag ausgespart bleibt, da es erst vor einigen Jahren neu entstanden ist. Die städtebauliche Konzeption für den Kreuzschlag hat weiter ihre Gültigkeit, so dass sie nicht weiterentwickelt werden muss.


Das Plangebiet des Rahmenplans ist begrenzt durch die Bahnstrecke im Süden, die Straße „Am Stadtwald" im Westen, den Autobahnzubringer im Norden und die B3/33 im Osten.


Der städtebauliche Rahmenplan soll dazu dienen, die kurzfristigen, aber auch mittel- bis langfristigen Entwicklungspotenziale des Stadtteils zu ermitteln und die Perspektiven für dessen zukünftige Nutzung aufzuzeigen. Der Fokus soll hierbei im Rahmen der sogenannten „Innenentwicklung“ auf der Ermittlung und Bewertung noch vorhandener Bebauungspotenziale im Stadtteil liegen. An verschiedenen Stellen im Stadtteil bestehen noch freie Flächen und Baumöglichkeiten, etwa an der Maria-Juchacz-Straße, am Gemeindezentrum Heilig Geist und an der Senefelderstraße. Hier könnten beispielsweise altengerechte Wohnungen entstehen. Bestehende Bebauungsüberlegungen der Gemibau und der Kirchengemeinde Heilig Geist sollen hierbei einbezogen werden. Zu anderen Themen wie Verkehr und Grünflächen können ebenfalls Ideen gesammelt werden.

Die Ausarbeitung des Rahmenplans fand unter Einbeziehung der Bürgerschaft und des Bürgervereins im Jahr 2011 statt. Für die Planung wurde das Stadtplanungsbüro „Lehen drei" aus Stuttgart eingeschaltet. Das Planungsbüro erarbeitet zunächst eine Defizite- und Chancenanalyse. In einem zweiten Schritt entstand daraus ein städtebauliches Konzept für die künftige städtebauliche Entwicklung des Stadtteils.


Die Stadt Offenburg hat die Bürger/innen aktiv in den Planungsprozess eingebunden. Es wurden zwei Bürgerinformationsveranstaltungen durchgeführt, bei denen alle die Möglichkeit hatten, sich aktiv zu beteiligen und Ideen zur Verbesserung des Stadtteils einzubringen.

 

Die erste, sehr gut besuchte Bürgerinformation mit Baubürgermeister Oliver Martini fand am Mittwoch, 25. Mai 2011, im Gemeindesaal Heilig Geist, in der Heimburgstraße in Albersbösch, statt.

 

Am Donnerstag, den 22.09.2011 fand im Stadtteil- und Familienzentrum Albersbösch die zweite Bürgerveranstaltung zum städtebaulichen Rahmenplan Albersbösch statt.

Wie bereits die erste Veranstaltung zum Rahmenplan im Mai war auch diese Veranstaltung mit ca. 70 Bewohnern des Stadtteils sehr gut besucht.


Herr Schuster von dem beauftragten Planungsbüro „Lehen drei“ aus Stuttgart stellte seinen Entwurf zum Rahmenplan vor. Danach hatten die Bewohner die Möglichkeit Ihre Anregungen zu den vorgeschlagenen 38 Maßnahmen des Rahmenplans in verschiedenen Themengruppen zu äußern.

Die Themengruppen beschäftigten sich mit neuen Bebauungen in den Bereichen Maria-Juchacz-Straße, Senefelder- und Burdastraße sowie Heimburgstraße. Außerdem wurden die Bereiche Verkehr, öffentliche Räume, Grün- und Freiräume und Freizeit thematisiert. In jeder Gruppe hatten die Bürger die Möglichkeit ihre Fragen und Anregungen an Vertreter der Stadtverwaltung zu richten. Es wurde auch aufgezeigt, wie die Anregungen der Bürger aus der ersten Veranstaltung in den Rahmenplanentwurf aufgenommen werden konnten.

Die Resonanz der Bürger war überwiegend positiv. Herr Bürgermeister Martini äußerte bei der Verabschiedung ebenfalls seine Zufriedenheit über die Rückmeldungen der Bürgerschaft. „Die positive Resonanz der Bürger ist für uns ein klares Signal, dass die frühzeitige Einbindung und Diskussion mit den Bürgern bei Planungsprozessen wie diesem der richtige Weg ist.“

Der städtebauliche Rahmenplan wurde in den folgenden Monaten vollständig ausgearbeitet und vom Gemeinderat im Februar als städtebauliches Entwicklungskonzept beschlossen.
Der Rahmenplan steht rechts zum Download bereit.


Für den Rahmenplan hat das Land Baden-Württemberg eine Förderung im Rahmen des Förderprogramms "Flächen gewinnen durch Innenentwicklung" bewilligt.

 

 

 
 
 
Diese Grundstücke sind noch frei.   Am Gemeindezentrum Heilig-Geist kann
Neues entstehen.