Sanierungsgründe

Die ehemalige Deponie „Satte Klamm" bei Offenburg ist eine der größten Altlasten in Baden-Württemberg und grenzt unmittelbar an die Kreisstraße 5369 zwischen Offenburg-Rammersweier und Durbach. Hier wurde von 1968 bis 1972 durch die Stadt Offenburg und später durch den Ortenaukreis ohne technische Sicherungseinrichtungen eine Hausmüll- und Bauschuttdeponie betrieben.


Seit Beginn der 90iger Jahre wurde zunehmend deutlich, dass von der ehemaligen Deponie Gefahren für die Umwelt ausgehen könnten und daher wurde eine umfangreiche Erkundung der früheren Deponie eingeleitet, um Aufschluss über die konkrete Gefahrensituation zu erlangen und auf dieser Grundlage geeignete Sanierungsmaßnahmen durchzuführen.


An die Erkundungsphase schloss sich eine mehrstufige Sanierungsplanung an, die aufgrund der fachlichen Komplexität der Aufgabe erst 2005 abgeschlossen werden konnte.


In der vom Landratsamt Ortenaukreis erteilten Genehmigung zur Durchführung der Sanierung wurde insbesondere dem Umstand Rechnung getragen, dass von der Altablagerung aufgrund erhöhter Schadstoffkonzentrationen im Deponiesickerwasser eine Gefahr für das Grundwasser ausgeht. Als Ergebnis der detaillierten Voruntersuchungen wurde behördlich angeordnet, auf einer Fläche von ca. 8,4 ha eine spezielle Oberflächenabdichtung über der Altablagerung aufzubringen, um die Infiltration von Niederschlägen in den Abfallkörper wirksam zu unterbinden und damit langfristig einer schädlichen Verunreinigung des Grundwassers vorzubeugen und somit auch die langfristige Sicherung der Trinkwassernutzung in Appenweier zu gewährleisten.


Sanierungsziele...

 

Beteiligte...

 

Beschreibung der Sanierung...

 

Sanierungskosten...

 

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