Sehenswertes

.... zum Beispiel die barocke Kulisse in der Hauptstraße. Hier finden Sie den ehemaligen Königshof, in dem sich heute das Polizeirevier befindet. 1714 -1717 entstand er als Verwaltungsgebäude der Landvogtei Ortenau. Das Rathaus wurde 1741 fertiggestellt. Bis 1803 war Offenburg Freie Reichsstadt. Im Zuge der napoleonischen Kriege kam es zum neu gegründeten Großherzogtum Baden. Knapp 50 Jahre später war die Stadt Zentrum der Badischen Revolution 1848/49. Unsere kleine Bildergalerie zeigt Ihnen einige der schönsten Sehenswürdigkeiten.
 
 

Königshof, Sonne; Rathaus
Königshof, Sonne; Rathaus
 
Barocke Pracht in der Hauptstraße: Ehemaliger "Königshof", Hotel "Sonne" und das "Historische Rathaus" (v.l.n.r.)
 Quelle:  Christoph Lötsch

 

Das nach der Heiligen Ursula benannte Offenburger Wahrzeichen, die Ursulasäule, ziert den Rathausplatz seit 1960. Der gebürtige Offenburger Professor Emil Sutor erschuf die Skulptur,  ein Geschenk von Senator Franz Burda an seine Heimatstadt. Die heilige Ursula ist Schutzpatronin von Offenburg. Im 30-jährigen Krieg soll sie durch ihr Erscheinen auf der Stadtmauer die drohende Eroberung der Stadt abgewehrt haben.

Historisches Rathaus
Historisches Rathaus
 
Der Barockbau des Historischen Rathauses im Stadtzentrum stammt aus dem Jahre 1741. Über dem Balkon sind unter einem flachen Giebel das Offenburger Stadtwappen, eine offene Burg, zu sehen.
 Quelle:  Stadt Offenburg

 

Im Salmen entstanden 1847 mit den „13 Forderungen des badischen Volkes“ der erste Grundrechtekatalog in deutscher Sprache. Später wurde das Gebäude Synagoge, die von den Nazis 1938 verwüstet wurde. Der Salmen ist also Zeuge für die besten und die schlimmsten Stunden deutscher Geschichte. 

Hotel "Sonne"
Hotel "Sonne"
 
Hotel "Sonne", das älteste Hotel der Stadt. Es soll aus dem Jahr 1350 stammen. Nach dem verheerenden Brand von 1689 - die Truppen Ludwigs XIV. hatten die Stadt zerstört - wurde die "Sonne" wieder aufgebaut. Ihr heutiges Aussehen stammt von 1830.
 Quelle:  Christoph Lötsch

 

Die „Werres-Vögel“ wurden von dem Künstlerpaar Ingrid und Dieter Werres geschaffen. Sie sind drehbar gelagert und an sonnigen für Tagen insbesondere für Kinder die Hauptattraktion in der Fußgängerzone.

Altes Kapuzinerkloster
Altes Kapuzinerkloster
 
Das Kapuzinerkloster in der Gymnasiumstraße ist das älteste Gebäude Offenburgs. 1641 bis 1647 erbaut, überstand es als einziges Gebäude den großen Stadtbrand von 1689.
 Quelle:  Christoph Lötsch

 

Das Ritterhaus, 1784 als Herrenhaus eines Reichsschultheissen erbaut, beherbergt Museum und städtisches Archiv. Hier trifft die Stadtgeschichte auf die Weltgeschichte, begegnen sich Antike und Moderne. Gelegentlich wird hier der „Taufschein Amerikas“ ausgestellt – die erste Original-Weltkarte, auf der die Neue Welt mit diesem Namen bezeichnet wird.

Fischmarkt
Fischmarkt
 
Den malerischen Fischmarkt mit dem Löwenbrunnen von 1599 begrenzen die Hirschapotheke (1898) und das Salzhaus (1786). An den Fischmarkt grenzt das St.-Andreas-Hospital an, das 1300 zur Pflege der Armen und Kranken errichtet wurde.
 Quelle:  Christoph Lötsch

 

Der Vinzentiusgarten ist mit zahlreichen historischen Skulpturen geschmückt. Der Blick über die Stadtmauer schweift über den Zwingerpark und den „Grünen Strand“ – das erst in den letzten Jahren neu gestaltete Ufer des Mühlbachs.

Skulptur Dionysos
Skulptur Dionysos
 
Die Bronzeskulpturen des griechischen Weingottes Dionysos im Zwingerpark und des römischen Weingottes Bacchus im Ortsteil Fessenbach wurden vom italienischen Maler und Bildhauer Sandro Chia geschaffen.
Musikschule und Kunstschule
Musikschule und Kunstschule
 
Eine wilhelminische Kaserne als Ort der Begegnung und künstlerischen Aktion - die Transformation des Ihlenfeldareals in das Kulturforum ist Beweis für die Gestaltungskraft moderner Architektur. Die Konversion der ehemaligen französischen Kaserne war das größte Hochbauprojekt der Stadt im 20. Jahrhundert. Auf dem Kulturforum finden Sie folgende Einrichtungen:
 
 
 Quelle:  Steffen Krauth

 

Die Mikwe, ein mittelalterliches jüdisches Ritualbad, wurde in den letzten Jahren restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 Quelle:  Schulmuseum Zell-Weierbach

 

Im Schulmuseum Zell-Weierbach werden gute und weniger gute Erinnerungen an die „Penne“ der Kaiserzeit wach. Wer sich traut, kann an einer großherzoglich-badischen Unterrichtseinheit unter einem gestrengen Schulmeister teilnehmen.

 Quelle:  Christoph Lötsch

 

Der „Ölberg“ aus dem Jahr 1524 steht nahe der barocken katholischen Heilig-Kreuz-Kirche. Das Panorama zeigt den Verrat an Jesus und die folgende Festnahme im Garten Gethsemane. Eine spiegelbildliche Darstellung steht im Straßburger Münster.

 Quelle:  Christoph Lötsch
 
Die 20 Meter hohe Aluminiumskulptur des amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky steht auf dem Platz der Verfassungsfreunde im Kulturforum in Offenburg und erinnert an die wichtige Rolle der Stadt innerhalb der deutschen Demokratiebewegung. Die Skulptur wurde von der Offenburger Ehrenbürgerin Aenne Burda gestiftet.