Stadtrundgang II...

 Quelle:  Stadt Offenburg

Der Rundgang führt nun an der Stadtmauer entlang - Grabenallee, Bahnlinie, Gustav-Rée-Anlage - zum Franziskanerkloster. Rechts, auf der anderen Seite der Bahnlinie, befindet sich die

Dreifaltigkeitskirche (5)
Im Stil einer romanischen Basilika wurde die Kirche zwischen 1906 und 1908 erbaut.

Franziskanerkloster (6)
Nach dem großen Stadtbrand von 1689 wieder aufgebaut. Die Barockkirche ist mit einem wuchtigen Holzaltar, einer Silbermann-Orgel und geschnitzten Chorstühlen ausgestattet. Die Marienkapelle verfügt über eine spätgotische Holzmadonna. Im Empfangsraum des Klosters hängen wertvolle Ölportraits.

Evangelische Stadtkirche (7)
Erbaut im neugotischen Stil zwischen 1857 und 1864.

Volksbank (8)
Zu den Sehenswürdigkeiten der Innenstadt zählt auch das Gebäude der Volksbank in der Okenstraße. Der Bau im Renaissancestil entstand 1906.

Zwingerpark (9)
Zu den schönsten städtischen Anlagen in Mittelbaden zählt der Zwingerpark unterhalb der Stadtmauer zwischen Wasserstraße und Hauptstraße. Der Park mit herrlichem Baumbestand, gärtnerischen Anlagen und Teichen mit Wasservögeln wurde 1899 geschaffen.
Die Verbindung zwischen Zwingerpark und Stadtkern stellt die Wenk-Treppe (10) her. Sie wurde 1908 gebaut und trägt den Namen ihres Stifters.

Ölberg (10)
Direkt von der oberen Plattform der Wenk-Treppe führt der Weg zum Ölberg. Der Nischenbau in Form einer gotischen Kapelle entstand 1524. Von rechts nach links sieht man die Jünger Petrus, Johannes und Jakobus, dahinter den betenden Heiland. Vor dem Hintergrund einer zeitgenössisch dargestellten Stadt nahen die Häscher. Der Ölberg gilt als Offenburgs wertvollstes Kunstdenkmal. Das Kruzifix auf dem Kirchplatz neben dem Ölberg erinnert daran, dass dort der alte Friedhof war. Das Kruzifix wurde 1521 wahrscheinlich von Andreas von Urach geschaffen. Die heutige Skulptur ist eine Kopie von Peter Valentin dem Älteren.

Heilig-Kreuz-Kirche (11)
Der erste Bau der Heilig-Kreuz-Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Er wurde beim Stadtbrand von 1689 bis auf die Grundmauern zerstört. Auf den alten Grundmauern wurde die heutige Kirche unter den Einflüssen der Vorarlberger Bauschule (Franz Beer, 1660 bis 1726, und Leonhard Albrecht, 1671 bis 1734) errichtet. Die Kirche hat einen dominierenden dreistöckigen Turm. Das Langhaus ist durch Pfeilerreihen in drei Schiffe geteilt. Der gotische Chor zeigt noch alte Mauern. Der Hochaltar wurde 1740 von Franz Lichtenauer geschaffen. Der linke Seitenchor, das Josefs-Chörlein, beherbergt ein Renaissance-Kruzifix aus dem Jahre 1521. Durch die Kittelgasse (ehemaliger Wehrgang) gelangen Sie zum

Vinzentiushaus (12)
Das ehemalige Patrizierhaus wurde von Josef Freiherr von Ried, einem Feldmarschall der Kaiserin Maria Theresia, 1764 erbaut. Seit 1884 ist es Sitz der Vinzentius-Verein-AG, der Gesellschaft für Pflege Alter und Kranker. Zum Vinzentiushaus gehört ein malerischer Garten oberhalb der Stadtmauer mit schmiedeeisernem Rokoko-Tor und Sandsteinplastiken.