Entbindungsmöglichkeiten

Entbindung in einer Klinik

In der Klinik steht Ihnen auf jeden Fall immer ein Arzt und meistens auch ein Kinderarzt zur Verfügung.

Sie sollten sich rechtzeitig in der Entbindungsklinik Ihrer Wahl anmelden, damit Ihnen ein Bett für die Geburt reserviert werden kann. Gleichzeitig sollten Sie sich auch erkundigen, was Sie während Ihres Krankenhausaufenthaltes benötigen.

Entbindungskliniken finden Sie in der Zeitschrift "Wo bekomme ich mein Baby?". Dieser Klinik- und Kursführer für Schwangere ist ein Adressbuch und Wegweiser, der Schwangeren bei der Auswahl der Entbindungskliniken und der Schwangeren- und Säuglingskurse behilflich ist. Sie erhalten die Zeitschrift in der Regel anlässlich der Schwangerschafts-Vorsorge-Untersuchungen von Ihrem Frauenarzt oder in einem Geburtsvorbereitungs- oder Säuglings-Pflegekurs. Nach Entbindungskliniken können Sie auch online im Krankenhausführer der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft suchen.

Viele Kliniken bieten einen Informationsabend an. Dort können Sie Fragen stellen, sich die Räumlichkeiten ansehen und sich dann für eine Klinik entscheiden.

Nach der Entbindung verbringen Sie mit Ihrem Baby noch etwa vier bis sechs Tage auf der Wöchnerinnenstation. Wenn Sie im Anschluss daran nach Hause gehen, werden Sie von einer Hebamme, die Sie selbst ausgesucht haben, nachbetreut.

Ambulante Geburt

Ambulante Geburt bedeutet, dass Sie in einer Geburtsklinik mit einer Hebamme entbinden und die Klinik, so keine Komplikationen auftreten, mit Ihrem Kind bereits nach einigen Stunden (etwa zwei bis sechs Stunden) wieder verlassen können. Falls während der Geburt Probleme auftreten, ist in der Klinik sofort Hilfe verfügbar.

Suchen Sie sich bereits während der Schwangerschaft eine Hebamme und einen Kinderarzt.

Zu Hause werden Sie und Ihr Kind dann von Ihrer Hebamme und Ihrem Kinderarzt nachbetreut.

Geburtshaus

Geburtshäuser bieten eine Alternative zur Klinikgeburt. Sie werden auf der Grundlage des Hebammengesetzes von Hebammen und Vertretern weiterer Berufsgruppen als selbstständige Einrichtung betrieben. Im Geburtshaus werden Sie ständig durch ein und dieselbe Hebamme betreut. Falls ein Notfall auftreten sollte, werden Sie in eine Klinik verlegt. Sie können selbst bestimmen, welche Art der Entbindung (z.B. Wassergeburt) Sie wünschen.

Die Geburtshäuser bieten regelmäßig Infotage an. Dort erhalten Sie konkrete Informationen und Auskünfte.

Haus-/Heimgeburt

Bei einer Hausgeburt begleitet Sie die Hebamme, die Sie bereits während der ganzen Schwangerschaft hindurch beraten und versorgt hat. Welche Hebamme Hausgeburten betreut, erfahren Sie beispielsweise bei Ihrem Arzt.

Die Hebamme überwacht außerdem die Nachgeburtsphase, führt die Erstversorgung des Kindes und der Mutter durch und hilft beim ersten Stillen.

Sollten Probleme auftauchen, zieht Ihre Hebamme einen Arzt hinzu oder überweist Sie in die Klinik.


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