Strukturkonzept 2003/2010

Offenburg als Eisenbahnknotenpunkt verfügt über ausgedehnte Bahnanlagen. Wie auch andernorts benötigt die Bahn auf Grund von Rationalisierungen heute weniger Flächen als früher, so dass auch in Offenburg in erheblichem Umfang Bahnflächen frei geworden sind.


Das ehemalige Eisenbahn-Ausbesserungswerk östlich der Bahnstrecke wurde 1992 stillgelegt. Der ehemalige Güterbahnhof westlich der Bahnstrecke an der Okenstraße wird bereits seit vielen Jahren zum Teil durch Gewerbebetriebe genutzt. Nach dem Jahr 2000 informierte die Deutsche Bahn, dass diese Flächen künftig nicht mehr für Bahnzwecke benötigt werden. Das Areal wurde von der Deutschen Bahn an das Immobilienunternehmen Aurelis Real Estate übertragen.


Hier standen damit Flächen für neue Nutzungen zur Verfügung. Durch die „Innenentwicklung" solcher günstig gelegenen Flächen kann letztlich auch der „Flächenverbrauch" durch neue Siedlungsflächen am Stadtrand reduziert werden. Wichtig ist jedoch, dass die Umnutzung in städtebaulich geordneter Weise erfolgt und Belange des Stadtbilds berücksichtigt werden.


Die Stadt Offenburg, die Deutsche Bahn und die Aurelis Real Estate haben sich daher im Jahr 2003 unter Mitwirkung des Planungsbüros Fahle aus Freiburg auf ein Strukturkonzept für die künftige Nutzung dieser Flächen verständigt. Gleichzeitig hat die Stadt Offenburg mit Bahn und Aurelis eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen, die die gemeinsame Zielsetzung und das Zusammenwirken der Beteiligten regelt und die Aufstellung von Bebauungsplänen für diese Bereiche vorsieht.


So wurde eine Grundlage geschaffen für die künftige Umnutzung der Offenburger Bahnflächen.


Das Strukturkonzept wurde im Jahr 2010 fortgeschrieben. Es steht rechts zum Download bereit.

 

 

 
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Quelle: Stadt Offenburg

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