Villa Billet

 Quelle:  Stadt Offenburg
Das "Billet'sche Schlösschen" ist ein zweigeschossiger, klassizistischer Pavillonbau, benannt nach Anton Billet, Salzlieferant der Reichsstadt Offenburg und ab 1800 Stettmeister des Jungen Rats.
Vor 1800 erbaut, bildete es mit seinem angelegten Garten im Osten und dem englischen Park im Norden ein prächtiges Anwesen vor den Toren der Stadt.

Das Gebäude wurde in das Konzept des Stadtteil- und Familienzentrums Innenstadt integriert. Damit wurde der Fortbestand des denkmalgeschützten und für die Stadtgeschichte bedeutsamen Gebäudes gewährleistet; denn nur die dauerhafte Nutzung eines Gebäudes sichert auch den Erhalt wertvoller Gebäudesubstanz.
Die Villa Billet ist nach der Umgestaltung des Bürgerparks wieder Mittelpunkt des nördlichen Bereichs. Ein neuer pavillonartiger Winkelbau ergänzt das Raumprogramm des Stadtteil- und Familienzentrums.
Die Fassade des Gebäudes wurde denkmalgetreu renoviert. Das Innere erhielt eine behutsame, der Gebäudestruktur angepasste Gestaltung. Im Erdgeschoss ist ein offener Bürgerraum entstanden, der sich über die Terrasse am Mühlbach auch den Außenbereich formschön erschließt. Dies Räume werden auch für Trauungen genutzt. Im Obergeschoss hat die Verwaltung des Familienzentrums ihre Büros.
 
 

 Quelle:  Stadt Offenburg
 Quelle:  Stadt Offenburg